beitrag von: chzureich
mind the gap
das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht
so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere
das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht
so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere
das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht
so laut wie jedes andere * so laut wie jedes andere
das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht
so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere
das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht das wort schweigen spricht
so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere so laut wie jedes andere
* die leerstelle/abwesenheit von worten schweigt lauter als je ein wort spricht
schweigt am lautesten aber umgeben vom wort schweigen,
sprache kann leere nicht erfassen und wird
doch dazu gebraucht, tangential
review von: nora gomringer
Sehr präzise. Hier wird nichts dem Zufall überlassen und ich werde aufgeklärt, selbst mit den diakritischen Zeichen der Texthermeneutik. Ich mag das sehr. Es lässt mich auch nicht aus, lässt nicht Luft wie der Text Gomringers, aber ich gab ja auch zum Anstoß das Nachdenken über das im Originaltext Abgebildete. Interessant ist, dass keiner das Schweigen als Lust und Freiheit betrachtet, die Lücke als Gewinn und Prophetie. Danke Ihnen für's Genau-Sein. Ihre NG